Ich übers Tragen
Ich bin Mutter eines Sohnes, durch den und mit dem ich vieles gelernt und erfahren habe, das mich und meine Sicht aufs Leben unendlich bereichert hat.
Ein Buch aus der Pflichtlektüre der körper- und tanztherapeutischen Ausbildung hat mich noch während meiner Schwangerschaft dazu angeregt, mich mit unserem Umgang mit Säuglingen und Kindern zu beschäftigen - und ich habe in all der Zeit seither nie damit aufgehört.
Wir hatten nie einen Kinderwagen, ich wollte mein Kind tragen (und stillen) vom ersten Tag an, solange wir beide das schön finden würden. Es kam anders und mein Sohn war bereits einige Tage alt, bis ich körperlich dazu in der Lage war. Ohne Unterstützung hätte ich es gar nicht geschafft.
Das Tragen im Tuch hat mich vor Handlungen bewahrt, die ich früher für mich ausgeschlossen hätte. Wie anstrengend die Nächte und die darauf folgenden Tage auch waren - mit meinem Kind draußen unterwegs sein und überall hin zu können, wohin ich wollte, das hat mir und damit uns gut getan.
Heute hüpft mein Sohn über Stock und Stein und ich freue mich (meistens), wenn ich ihn mal tragen darf. Und da er nun schon so groß und stark ist, bin ich froh, dass ein Tragetuch oder Sling in jeder Tasche Platz findet.
Es war für mich und uns das Richtige. Wenn Du Dir da unsicher bist, Fragen hast oder einfach nur Rückenstärkung brauchst: ich zeige Tipps und Tricks der Die Trageschule - die stehen längst nicht alle in den Anleitungen - und gebe gerne meine Erfahrungen mit RatSchlägen lieber Mitmenschen und sonstigen ExpertInnen weiter.
Vor allem aber: Trageberatung heißt auch, sich gegen das Tragen und für den Kinderwagen entscheiden zu können. Oder für jede erdenkliche Kombination der beiden. Du bist die Expertin für Dich und Dein Kind.
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